Express yourself, Markenschwein!

Ich kann die Liebe zu Labels teilen. Wirklich! Vor allem bei Taschen, Schuhen, Jeans und Sonnenbrillen nenne ich gerne mal das eine oder andere Designerstück mein Eigen. Diese Leidenschaft spiegelt sich bei mir in erster Linie in vollgefüllten Schränken und auf meiner Kreditkartenabrechnung wieder.

Bekennende Markenliebe kann allerdings noch ein Stück weiter gehen. Chanel und Louis Vuitton haben es vorgemacht und ihre Models mit aufgemalten Logo-Tattoos auf den Laufsteg geschickt. Geile Idee! Für den Laufsteg, aber bitte nicht im Alltag.

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Gucci Tatto Face

Lanvin Tattoo

Und ganz aktuell auf Racked gefunden. Die Nike Augenbraue.

Es sind nur einige Beispiele, aber sie übertreffen jede bis dato gesehene Sammlung an (leider oftmals einfallslosen) Tribals, Rosen, Ankern und Delphinen. Und nein, ich gehöre nicht zu denen, die bei Tattoos die Nase rümpfen, weil man seinen Körper damit ja „verschandelt“. Im Gegenteil.

Aber möchten wir uns kurz mal vorstellen, was passiert, wenn das favorisierte Label durch ein Anderes abgelöst wird? Oder wider erwarten einfach die Lust am extravaganten Körperschmuck verloren geht? Was, wenn einem das eigene Gesicht nur noch Gucci aus dem Spiegel entgegen schreit? Ja ja, was wäre wenn, ich weiß. Aber die Chance für ein spätes Bereuen besteht. Jason Preston, der Ex-Freund von Marc Jacobs kann mit Sicherheit ein Lied davon singen.

Jason Preston_Tattoo_Marc Jacobs

Mal ganz abgesehen davon, dass man über Geschmack ja bekanntlich nicht streiten kann, finde ich die Art von Labelkult maßlos übertrieben. Oder würdet ihr euch ein Logo Tattoo stechen lassen?

Saved: Life, Fashion, Gossip
Sabrina Hanneman

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