Long time no blog

Featured Fast ein Jahr ist mein letzter Blogbeitrag her. Man hat ein Thema über das man schreiben möchte, denkt sich dann aber rasch: Lieber nächste Woche, da hab ich mehr Zeit, mehr Muse und überhaupt. Jetzt ist es irgendwie stressig und eigentlich gibt es viele andere Dinge, die zuerst noch erledigt gehören. Das geht eine ganze Weile lang gut. Wenn die Prokrastination nach einem halben Jahr dann ihren Höhepunkt erreicht und man immer noch nichts geschrieben hat, setzen die Schuldgefühle ein.

Ich meine, mein letzter Blogbeitrag ist vor 11 Monaten erschienen, da hatten wir Ostern. Ostern!?!?! Das war im März 2013. Das macht den Wiedereinstieg nicht unbedingt leichter. Man kommt sich ja auch irgendwie blöd vor und es wurden Fragen gestellt. Ob ich das Bloggen aufgegeben habe oder ob ich einen besonders spannenden Beitrag vorbereite? Ähm, ja. Letzteres muss es dann wohl sein.

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Privat war jede Menge los und in der Agentur sowieso. Wie soll man sich da noch die Zeit nehmen? Eine schöne Standardantwort, die mit einsichtigem Kopfnicken akzeptiert wird.

Andererseits gehen sich andere Sachen auch aus - alles kein Problem. Liegt es an mir oder habe ich nichts mehr zu sagen? Schreibblockade ist ein schönes Wort. Nehmen wir einfach das als Erklärung. Der kleine Teufel mit der großen Hemmschwelle, der mich nicht tippen lässt. Klingt plausibel.

Außerdem finde ich, dass mein Blog in die Jahre gekommen ist, ein Relaunch wäre schön, ein neues Design muss her. Dann habe ich auch wieder mehr Freude daran. Kurzum: Viele Ausreden, aber keine die ich mir so richtig selbst abnehme.

Vielleicht habe ich mir aber auch einfach zu viele Gedanken gemacht: Darüber, ob Kunden und Geschäftspartner meine Gedanken mitverfolgen und welche Meinung von mir erwartet wird. Gibt es Themen, zu denen ich mich nicht äußern sollte und warum? Oder ist es vollkommen egal, da ich ja ohnehin hinter meiner Meinung stehe. Doch zu viele Gedanken blockieren unnötig. Es geht hier um meine private Meinung, meine Erfahrungen und die haben nun mal nichts mit meinem Job zu tun. Oder um es mit den Worten des großen Karl (Lagerfeld zu sagen): "Nur Dummköpfe ändern ihre Meinung nicht". Also alles halb so wild.

Die Monate vergehen also, der Spannungsbogen steigt und dann wieder nix. Dann schreibe ich darüber, warum ich so lange nicht geschrieben habe. Keine News, keine Highlights sondern ein mehr oder minder holpriger Erklärungsversuch mit Ausflüchten.

Aber ist das der große Wurf, nach fast einem Jahr Schreibabstinenz? Also irgendwie nicht, aber er kommt, versprochen. Was wird euch also erwarten: Ich werde in Kürze ein Experiment starten, einen Selbstversuch. Soviel steht schon mal fest und daran möchte ich euch auch teilhaben lassen.

And now, hate me. Dafür, dass ich eigentlich wieder nichts geschrieben habe.

Saved: Life
Sabrina Hanneman

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